Spezifische Anlagen

Außengelände Verwaltung
Verbandsgemeinde Rhein-Mosel

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Informationen zum Projekt

Die Verwaltung der Verbandsgemeinde konnte 2021 das für ihre Bedarfe errichtete Gebäude beziehen. Eine zeitgemäße, der kubischen Architektur des Neubaus entsprechende Gestaltung mit attraktivem Entree und Bezug zur Region Rhein-Mosel wurde geplant und zeitnah realisiert.

Natur und Mensch im Einklang bedeutet hier die ausschließliche Verwendung von heimischen und insektenfreundlichen Bäumen, Hecken, Wildblumen, Gräsern und Stauden die den klimatischen Veränderungen bestmöglich gewappnet sind. Den Besuchern und Angestellten zur Freude wenn Salbei und Thymian duften und Wildblumen, Rosen, Stauden und Gräser farbenfroh leuchten. Kleine Aufenthaltsbereiche ermöglichen intensive Eindrücke.

Die kubische Formensprache der Architektur wird aufgegriffen und Sträucher erhalten Formschnitt. Flächig angelegte Beete wurden in kubisch abgegrenzten Flächen angelegt.

Die umliegenden Steilhänge im Umfeld des Gebäudes aufgreifend wurde regionaler Schiefer, Aroma Spender der örtlichen Weine, im Gefälle verwendet. Blaublühende Staudenbänder assoziieren Wasserläufe durch das „Felsenmeer“.

Ein Gesamtkonzept mit pflegeleichter Entwicklung und Aufenthaltswert.

Ort: 56330 Kobern-Gondorf
Bausumme: ca. 142.000 Euro
Baufertigstellung: 2022


Altes Pfarrhaus Rech

Informationen zum Projekt

Thema: Wiederaufbau Ahrtal

Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 diente der seitliche Streifen neben dem ehemaligen Pfarrhaus in Rech als einzige Zufahrt in den alten Ortskern. Um den Verkehrsfluss sicherzustellen, errichtete die Ortsgemeinde auf dem privaten Grundstück eine provisorische Rampe. Über diese Notzufahrt musste der gesamte Anlieger- und Baustellenverkehr geführt werden – eine große Belastung für das Gelände und die historische Bausubstanz.

Dabei wurden die alte Bruchsteinmauer, die historische Treppe und der Torbogen mit Infotafel beschädigt oder entfernt. Der Schwerlastverkehr führte zusätzlich zu Schäden im Untergrund. Terrasse und Gartenbereich des denkmalgeschützten Gebäudes aus der Zeit um 1900 dienten zeitweise als Ausweichspur.

Im Zuge des Wiederaufbaus im Ahrtal konnte das Ensemble denkmalgerecht saniert werden. Der Außenbereich wurde weitgehend in den Zustand vor der Katastrophe zurückgeführt. Die Gastronomie hat den Betrieb wieder aufgenommen, die Terrasse bietet Sitzplätze für Gäste, und eine kleine Parkplatzfläche wurde geschaffen.

Bruchsteinmauer, Geländer und Außentreppe wurden nach historischen Vorgaben erneuert. Das Projekt steht beispielhaft für die Verbindung von Denkmalschutz, regionaler Baukultur und moderner Nutzung – ein wichtiger Beitrag zum langfristigen Wiederaufbau der Infrastruktur im Ahrtal.

Ort: 53506 Rech
Bausumme: 200.000 Euro
Baufertigstellung: 2024


Spiel- und Bolzplatz in Obliers

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Informationen zum Projekt

Thema: Wiederaufbau Ahrtal

Der Liersbach in Lind/Obliers war während der Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 stark betroffen. Die Wassermassen überfluteten den örtlichen Spiel- und Bolzplatz sowie die Grillhütte. Im Rahmen des Wiederaufbaus im Ahrtal wurden hier Maßnahmen umgesetzt, die sowohl der Wiederherstellung als auch dem zukünftigen Hochwasserschutz dienen.

So wurde das Bachbett verbreitert, um die Fließgeschwindigkeit des Wassers bei Starkregen zu reduzieren. Der Bodenaushub, das Aufbringen neuen Mutterbodens und die Sicherung sowie Neupositionierung der Grillhütte und der Spielgeräte machten eine umfassende Neuplanung erforderlich. Durch neuen Fallschutz unter den Spielgeräten und einen stabilen Zaun zum Bach hin ist die Fläche heute wieder sicher nutzbar – ein Beispiel für nachhaltige Gemeindeentwicklung im Ahrtal.

Das Gelände in Lind/Obliers zeigt sich inzwischen wieder geordnet und bespielbar. Die Grillhütte wurde instand gesetzt, eine neu angelegte Wildblumenwiese wertet die Fläche ökologisch auf. Während Sträucher und Bäume noch Zeit zum Einwachsen benötigen, kann die Ortsgemeinschaft Lind-Obliers wieder über einen sicheren Freizeitbereich verfügen – ein gelungenes Ergebnis im Prozess des Wiederaufbaus in Rheinland-Pfalz.

Ort: 53506 Lind/Obliers
Bausumme: ca. 136.000 Euro
Baufertigstellung: 2023


Spielplatz Niederzissen

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Informationen zum Projekt

Die Neugestaltung eines Spielplatzes der bereits Generationen des Dorfes Niederzissen erfreute, wurde notwendig. Die meisten Spielgeräte mussten wegen fehlender Verkehrssicherheit abgerissen werden.

Immerhin kann die beliebte „Hangrutsche“ erhalten bleiben. Eine offene naturnahe Gestaltung, in diesem Bereich mit vier Meter Höhenunterschied, ist bereits eine wunderbare Spielfläche. Kinder suchen sich ihre Herausforderungen und erfinden Spielsituationen. Zurückhaltend wurden Gebüsche ergänzt. So wechseln nun Versteckmöglichkeiten mit Aussichtspunkten ab. Austoben ist hier Programm.

Hinter diesen Freiflächen, im oberen Bereich, werden Spielgeräte aus naturnahen Materialien angeboten wie eine klassische Doppelschaukel oder ein Motorik-Parcours. Die neue Generation in Niederzissen verbindet diesem Spielort nun mit neuen Erlebnissen, teilt aber manches das auch die Eltern ggf. schon bespielt haben.

Ein Sand-Matsch-Areal nutzt Wasser des renaturierten Baches. Sitzgelegenheiten für Eltern und eine Grauwacke-Abgrenzung sichert den Bereich, der gerade für kleine Kinder attraktiv ist ab.

Entlang der Spielfläche fährt gelegentlich die historische Schmalspur-Brohltal-Bahn. Die neue, abgrenzende Hainbuchenhecke wurde als Lock und Wagons mit Fenstern zugeschnitten, Die Kinder werden auf den Bezug ihres Spielortes aufmerksam gemacht.

Die erhaltenswerte alte Esche und ein vorhandener Hartriegel wurden um weitere, in Zukunft mächtig werdende, Bäume wie Walnuss, Ahorn und Hainbuche ergänzt. Eine Grünfläche im Ort von der alle visuell aber vor allem in der Nutzung die Dorfkinder profitieren.

Im Zuge der Neugestaltung wurde auch die Bushaltestelle mit einem Wartedach vor Natursteinmauer dörflich aber modern umgestaltet.

Ort: 56651 Niederzissen
Bausumme: ca. 150.000 Euro
Baufertigstellung: 2022


Bolz- und Spielplatz Kirchsahr

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Informationen zum Projekt

Thema: Wiederaufbau Ahrtal

Der Wiederaufbau im Ahrtal stärkt nicht nur Straßen und Brücken, sondern auch Orte der Begegnung. Ein Beispiel dafür ist der Bolz- und Spielplatz in Kirchsahr, der nach der Flut 2021 vollständig erneuert wurde. Ziel war es, sichere und zugleich naturnahe Räume für Kinder und Familien zu schaffen.

Ein gut geplanter Spielplatz bietet Kindern die Möglichkeit, sich zu bewegen, motorische Fähigkeiten zu entwickeln und soziale Kontakte zu knüpfen. Gleichzeitig profitieren Erwachsene, da der Platz als Treffpunkt für Eltern, Großeltern und Betreuer dient. Damit trägt das Projekt wesentlich zur sozialen Infrastruktur und Lebensqualität der Gemeinde bei.

Im Rahmen der Wiederaufbauprogramme Rheinland-Pfalz wurde in Kirchsahr Wert auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Gestaltung gelegt. Der neue Bolz- und Spielplatz fördert das Miteinander, stärkt das Gemeinschaftsgefühl und zeigt, wie der Wiederaufbau im Ahrtal über reine Schadensbeseitigung hinausgeht – hin zu einer lebenswerten, zukunftsorientierten Region.


Spielplatz Rech

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Informationen zum Projekt

Thema: Wiederaufbau Ahrtal

Mitten in einer Umgebung, die noch von den Folgen des Hochwassers geprägt ist, zeigt dieses Bauprojekt eindrucksvoll den Fortschritt im Wiederaufbau des Ahrtals. Zwischen Trümmern und unberührten Flächen entstand hier ein neu gestalteter Spielplatz mit angrenzendem Parkplatz – ein Ort, der Kindern wieder Freude und Familien einen Treffpunkt schenkt. Der Kontrast zwischen Zerstörung und Neubeginn verdeutlicht den sogenannten „Inseleffekt“: eine kleine, blühende Oase inmitten der noch sichtbaren Spuren der Katastrophe. Dieses Projekt steht sinnbildlich für Hoffnung, Gemeinschaft und den unermüdlichen Einsatz beim Wiederaufbau des Ahrtals.

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung von Frank Keck


Altenzentrum St. Stephan Stiftung, Außenanlage

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Informationen zum Projekt

Eine Parkanlage für Senioren zu planen stellt besondere Überlegungen in den Fokus. Wegeführung und Untergründe sind ebenso zu bedenken wie eine Gestaltung die immer wieder neue Reize setzt. Die Fläche am Altenzentrum St. Stephan ist drei an Seiten umbaut, das bietet ein Gefühl von Geborgenheit. Über geschwungene Wege wurde dabei dennoch der Eindruck von Weitläufigkeit erreicht. 

Der vorhandene Teich wurde neu eingefasst und bepflanzt. Eine sanierte Holzlaube erlaubt nun auch wieder bei kleinen Schauern die Natur zu riechen, zu hören und auf den Teich zu blicken. Kleine flache Brückchen führen jetzt über einen neuen Bach. Die den Bach führende Mulde wurde mit blauer Iris bepflanzt, das Wasser-Blau gestärkt. Ein für den Quellstein des Baches angehäufter kleiner Hügel kann umrundet werden und macht das Gelände nun auch topografisch interessanter. Sitzgelegenheiten, neue und sanierte, Hochbeete für gartenfreudige Senioren, ein Vogelhaus und weitere Attraktionen im Gelände lassen sich auch mit Rollatoren bequem erreichen. Achsen öffnen im Wegeverlauf Durchblicke. An anderer Stelle wird der Blick vom abwechslungsreichen Farbenspiel der Pflanzungen abgefangen.

Hohe Gräser, Blühpflanzen, auch in die Rasenflächen eingebundene, Büsche unterschiedlicher Höhe und Bäume mit verschiedenfarbiger Belaubung lassen immer wieder Neues entdecken aber auch Gewohntes genießen. Alles ohne Kontakt zu Straßenlärm oder Abgasen.

Weitere Projektphasen haben die Hofanlage mit Eingang zu einer interessanten Anlage mit Licht- und Wasserspiel gemacht. Die Cafeteria, zur Parkanlage orientiert, wurde zur allseits beliebten Aufenthaltsfläche mit Hochbeeten und Sitzgelegenheiten.

Ort: 56626 Andernach
Bausumme: 552.000 Euro
Baufertigstellung: 2018

Dem Projekt vorangegangen sind

  • in 2014 der Innenhof/Cafeteria mit 170.000 Euro
  • in 2015 der Eingangshof mit 566.000 Euro
  • in 2016 der Parkplatz mit 95.000 Euro

Seniorenhaus Regina Protmann

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Informationen zum Projekt

Ein begrenzter, sicherer Garten- und ein Terrassenbereich ist lädt Bewohner und ihre Besucher zum flanieren und verweilen ein. Alle Wege sind barrierefrei und als Rundwege angelegt. Eine Bepflanzung die mit ihrer Vielfalt alle Sinne anregt.

Dass die Terrasse so angelegt wurde das auch Feuerwehrfahrzeuge im Notfall dort Platz und technische Voraussetzungen haben, ist der Fläche nicht anzumerken.

Ort: 54550 Daun (Eifel)
Bausumme: 176.000 Euro
Baufertigstellung: 2016


Obstlehrgarten

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Der „Traumpfad Streuobstwiesenweg“, ein prämierter Wanderweg, führt am Dorf Kettig (Verbandsgemeinde Weißenthurm) vorbei. Dieser Streckenabschnitt liegt an einem Hang, in Mitten von Streuobstwiesen, dem klassischen Übergang vom Dorf zur umgebenen Landschaft.

Ideal um als Obstlehrpfad und Aufenthaltspunkt ausgestaltet zu werden. Die Hanglage bietet eine wunderschöne Aussicht auf die Kulturlandschaft des Koblenz-Neuwieder-Becken mit Ihren Obstbaumflächen. Besonders reizvoll ist der Besuch von März bis Mai, zur Blütezeit von Pfirsichen, Kirschen, Äpfeln und Holunder. Da war das Aufstellen einer, für die „Traumpfade“ typischen, „Traumliegen“ geradezu zwingend.

Lehrtafeln und exemplarische Zusatzpflanzungen von Obstbäumen mit gestalterischen Maßnahmen machen den Genuß der Blütenwolke im Frühjahr oder das Naschen reifer Früchte zum Herbst jetzt noch schöner.

Ort: 56220 Kettig
Bausumme: 58.000 Euro
Baufertigstellung: 2011


KiTa-Außengelände St. Martin

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Von den Architekten wurde der Charakter einer Feldscheune für den Neubau dieser Kita, inmitten von Feldern, gewählt. Auch für die Planung des Außenbereiches hat „Büro für Freiraumgestaltung“ die ländliche Prägung aufgenommen und bietet viel Naturerlebnis. Gemeinsam mit der Kita-Leitung wurden die pädagogischen Schwerpunkte in diesem Kontext entwickelt.

Das Gelände wurde mit einer Aufschüttung modelliert, im Spielen gewinnen die Kinder Überblick über das Gelände und auch Ausblicke in die Umgebung, bis ins Brohltal. Wer Überblick gewinnt hat auch Freude am Verstecken, z. B. hinter Spielbüschen am Hügel. Mit einer Rutsche, hier auch für zwei Kinder gemeinsam zu nutzen, geht es von oben schnell wieder in den unteren Bereich, der durch einen Wasserspender nach Lust und Laune, in eine Matsch-Fläche verwandelt werden kann. Experimente mit Rohren und Stecksystemen bietet der Wasserspender viele. Dieses, wie alle Spielgeräte wurden aus europäischen Hölzern, resistenten Holzarten und in der Verarbeitung ohne chemische Zusätze produziert. Auch Sitzbänke Wegematerialien und Sitzbänke wurden nach Kriterien der Nachhaltigkeit ausgewählt.

Weitere Spiel- und Erfahrungsareale mit Fühl- und Tastweg, Nutzgarten Hochbeeten, leckeren Beeren zu selber ernten, eine Nestschaukel zum gemeinschaftlichen Schwingen usw. wurden organisch in das Gelände verteilt ohne den Platz zum freien Spiel vollzustellen.

Beim Betreten und Verlassen der Kita bettet der schützenswerte alte Apfelbaum vor dem Haupteingang die Erfahrungen des Tages von der Blüte bis zum Laubabwurf in die Jahreszeiten ein.

Ort: 56659 Oberlützingen
Bausumme: 302.000 Euro
Baufertigstellung: 2023